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Sana Vet GmbH
Dr. med. vet. Regula Keel
Tierarztpraxis & Spezialpraxis für Hunde- und Pferdeosteopathie
Rütihaldenstrasse 4
8956 Killwangen

Kontaktdaten:
Telefon: 056 / 288 20 20
Telefax: 056 / 402 00 17

Hundeosteopathie

Als Tierärztin und HOP Hundeosteotherapeutin möchte ich Ihnen gerne wichtige Informationen rund um den Hund zugänglich machen.

Hunde spielen gerne und manchmal auch wild herum oder werden im Hundesport eingesetzt. Dabei werden Gelenke, Bänder, Muskeln und Faszien beansprucht und können sich verletzen. Kleinere Verletzungen werden oft nicht wahrgenommen und scheinen auch schnell wieder verschwunden zu sein. Der Körper schütz sich, indem er den schmerzenden Bewegungen ausweicht und eine kompensierende Schonhaltung einnimmt. Besteht das Problem über längere Zeit wird die Schonhaltung vom Organismus als normal erkannt und die Muskulatur gleicht sich dieser an. Über kurz oder lang werden Probleme sichtbar, da die Schonhaltung zu einer ungleichen Belastung und falschen, unphysiologischen Körperhaltung führen kann, was dann zu Muskelverspannungen, Bewegungseinschränkungen und Gelenkblockaden führen kann.

Hundeosteopathie wird in Anlehnung an die Prinzipien der Osteopathie beim Menschen angewendet. Die Osteopathie ist keine Behandlungsmethode, sie ist vielmehr eine Art und Weise den lebenden Organismus als Ganzes zu begreifen. Man kann sie auch als Kunst, Wissenschaft oder eine Technik bezeichnen, die darauf abzielt, das gestörte Gleichgewicht auf allen Körperebenen wiederherzustellen, d.h. das Gleichgewicht des lebenden Organismus und seiner Pathologie.

Man unterscheidet verschiedenen osteopathische Systeme

strukturelle Osteopathie:

Umfasst die Behandlung des Muskel-Gelenksystems und der Faszien (Faszien umhüllen und trennen Organe, Muskeln usw. und verbinden alle Strukturen des Körpers). Über die myofaszialen Verbindungen können ganze Funktionsketten im Körper beeinflusst werden.

kraniosakrale Osteopathie:

Umfasst die Behandlung von Schädel, zentralem und peripherem Nervensystem, Liquor, Durasack mit Bindegewebshäuten und Kreuzbein. Mit feinen Techniken wirkt man auf die Bewegung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit ein.

viscerale Osteopathie:

Umfasst die Behandlung der Mobilität der inneren Organe mit ihren bindegewebigen Hüllen, das dazugehörige Gefässsystem sowie das Nervensystem (Motilität/Eigenbewegung)

Das Ziel einer osteopathischen Behandlung ist ein Mobilitätsgewinn! Der Osteotherapeut beurteilt diagnostisch die freie Beweglichkeit der grossen und kleinen Gelenke und spührt so Bewegungsstörungen und Funktionbehinderungen auf. ... der Körper wird wieder in die natürliche Balance zurückgeführt. Durch die Therapie werden bestehende Spasmen direkt oder indirekt gelöst, die Bewegungseinschränkung der Gelenke aufgehoben und die normale Gewebebeweglichkeit wider hergestellt. Dadurch wird die physiologiesche Positionierung des gesamten Skeletts wieder hergestellt und die Selbstregulationsmechanismen des Körpers angeregt. Die Osteotherapie kann keine Wunder vollbringen, die Grenzen liegen innerhalb der Selbstheilungskräfte des Körpers.

Die osteopathische Läsion

Eine osteopathische Läsion entspricht einer Bewegungseinschränkung, die in allen anatomischen Strukturen (Knochen, Muskeln, Sehnen, Eingeweiden, Faszien, Bindegewebe...) zum Ausdruck kommen kann. Sie darf auf keinen Fall mit einer Verrenkung oder Verschiebung eines Wirbels gleichgesetzt werden. Letztere gehören zu massiven orthopädischen Verletzungen mit gravierender akuter Symptomatik.

Welche Beschwerden können osteopathisch behandelt werden:

  • Wirbelsäulenbeschwerden
  • Ischialgien
  • Chronische Gelenkerkrankungen
  • Gewisse Lahmheiten der Hinter- und Vordergliedmassen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Verhaltensauffälligkeiten (Aggressivität, Traurigkeit)
  • Konzentrationsstörungen
  • Nackensteifigkeit, Schiefhals
  • Kiefergelenksprobleme, Schmerzen in der Kaumuskulatur
  • Funktionelle Störungen innerer Organe

Die osteopathische Behandlung

Bei schwereren Leiden sollte vorgägig eine schulmedizinische Abklärung der Krankheitsursache durch einen Tierarzt vorliegen.Anamnese: genauste Angaben über den Hund (Verletzungen, Krankheiten, Narben, auffälliges Verhalten, was, wann, wie lange, auch banale Ereignisse)Ganganalyse, Lahmheiten, sichtbare Assymmetrien in der Körperhalung/-bauPalpation (Tasten) und BeweglichkeitstestsTherapie mittels osteopathieschen Techniken

Eine Sitzung dauert je nach Kooperativität und Pausenbedürfnis des tierischen Patienten zwischen 30min und einer Stunde. Nach einer Behanlung kann eine Erstverschlimmerung der Beschwerden auftreten. Die Hunde können nach der Behandlung sehr müde oder auch aufgedreht sein.

Nach der osteopathischen Behandlung

Nach der Behandlung sollte der Körper einige Zeit in Ruhe gelassen werden, um den Ablauf der Selbstregulation nicht zu stören. Bei Bedarf kann nach ein bis 3 Wochen oder auch später weiter behandelt werden. Die Therapiedauer hängt meist davon ab, ob ein akutes oder chronisches Leiden vorliegt. Akute Probleme sind in der Regel schneller behoben wie chronische, bereits über längere Zeit bestehende Probleme.

Wenn Sie noch nie etwas über Hundeosteopathie gehört haben, und Fragen haben, dürfen Sie sich gerne an mich wenden.

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